Mother Teresa & Me

Gestern Abend waren nicht nur die Kinobesucher erstaunt, dass plötzlich 10 weisse Schwestern in fröhlicher Stimmung das Kino betraten, sondern auch die Hauptdarstellerin Jacqueline Fritschi-Cornaz, die mit ihrem Ehemann anwesend war.

Es war eine Spezialaufführung des Kinofilmes «Mother Teresa & Me», des Regisseurs Kamal Musale, der auch anwesend war, für dessen Filmproduktion 13 Jahre gedreht wurde. Denn die Produktion war einzigartig, sie wurde ausschliesslich mit Spendengeldern finanziert und der gesamte Filmerlös unterstützt das Projekt Zariya  (https://www.zariyafoundation.org) , welche den ärmsten Kinder Indiens zugute kommt.

Unser Churer Bischof Msgr. Joseph Maria Bonnemain und der Stadtpräsident Urs Marti waren auch eingeladen worden, und richteten einige Worte am Anfang und am Ende des Filmes an das Publikum. Zu dem gab es am Schluss die Möglichkeit dem Regisseur und der Hauptdarstellerin Fragen zu stellen. Sie erzählte wiederum, dass sie eine Zeitlang in einem Kloster mitgelebt hat und auch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe in Indien mitgeholfen hat, um von ihnen die Demut und Nächstenliebe zu erfahren, welche das grosse Charisma Mutter Teresas war.

Der Film handelte von Geschichten, einerseits von Mutter Teresa: ihre Sehnsucht und Durst nach Christus, ihr Kämpfen, ihr Beginnen und Dienen bei den Ärmsten der Armen in den Strassen von Kolkata. Ganz unverblümt wurde im Film auch ihre geistliche Dunkelheit und Gottverlassenheit dargestellt, unter der sie 40 Jahre lang litt, die Zweifel und doch ihre riesige Sehnsucht nach Christus, die sie begleiteten.

Und trotz ihrem verborgenen Leid, der erst nach ihrem Tod bekannt wurde, fand sie die Kraft jeden Tag aufzustehen und sich den Ärmsten zu widmen. Sie stellte sich selbst gänzlich in den Hintergrund, denn sie erkannte Christus in den Sterbenden, in den mangelernährten Strassenkindern, in verzweifelten Frauen und Kranken. Beeindruckend war auch ihr eiserner Wille, und den Drang den im Elend lebenden Menschen, egal welcher Religion, zu helfen!

Parallel wurde die Geschichte einer in London aufgewachsener jungen Inderin, erzählt. Die Violistin wurde ungewollte schwanger und erfährt einen Zusammenbruch ihres Lebens. Sie reist nach Kolkata, in der Hoffnung ihr Kindermädchen könne ihr helfen. Dort erfährt sie nicht nur einiges über ihre Herkunft, sondern sie entdeckte, dass die Hingabe Mutter Teresas für Indien eng mit ihrem Schicksal zu tun hatte. Diese Geschichte, wie der Regisseur erklärte, war jedoch dazu erfunden, zeigte aber auch die Problematik in Indien: über das Thema Abtreibung und das hinduistische Kastensystems. Das Thema Abtreibung war ein riesiges Herzensanliegen Mutter Teresa, die jeder Mutter versprach, sich ihres Kindes anzunehmen, wenn sie es nur nicht abtreibe. Denn sie war sich gewiss, der Unfriede in der Welt wird nicht aufhören, bevor der Mord im Mutterleib eines Kindes nicht gestoppt wird.

Wir gingen alle berührt und ergriffen aus dem Kino, über die Stärke dieser Heilige unserer Zeit, die Jesus in allem suchte.. ER, der zu ihr sagte: «Komm, sei mein Licht.»

Somit können wir den Film nur wärmstens weiter empfehlen:

Webseite: https://www.mother-teresa-and-me.film

Trailer:

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